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Presseinfo

HeavyZenJazz nennt die Combo Ihren Stil und zelebriert vor Energie berstend eine orgiastische Mischung aus treibendem Schlagzeug (Tihomir "Timi" Lozanovski), pulsierendem Bass (Stefan Lange) und psychedelischen Gitarren (Rainer Lange). Dynamik, Energie, Humor, Spielfreude, Wucht, Charme - dies sind die Markenzeichen einer Liveperformance, die kein Auge trocken lässt. Weltweite, erfolgreiche Auftritte (BajaProg in Mexiko, Festival Crescendo in Frankreich, Freakshow Art Rock Festival in Würzburg, Zappanale in Bad Doberan) zeugen von einer beeindruckenden Entwicklung der Combo. Die CD-Erzeugnisse weisen auf die grandiose Kraft und mitreissende Performance der Band hin, doch nichts geht über die schier brachiale Gewalt eines Liveauftritts.

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Stefan | Rainer | Timi Trigon Trigon

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Töne wandern durch den Kopf. Sie kommen aus dem Nichts, schreiten die Hirnwindungen ab, mal majestätisch als großer schwarzer Monolith, dann wieder wie ein fräsender Nudelsalat, der an den Synapsen zwirbelt. Es sind Gitarrentöne, erzeugt von Rainer Lange mit Vibrato, Wah Wah und direktem Draht zu irgendeiner höheren Macht. Damit nichts "nebenunder" plumpst, sind die frei assoziierten Gerhirnschwingungen auf sechs Stahlsaiten festgemacht am soliden, aber ebenfalls immer wieder über den Tellerrand hinausspielenden Bassgedöns von Stefan Lange festgezurrt. Den Freischwimmer hat der auch, wenn nicht den Fahrtenschwimmer für die langen hochfliegenden Reisen durch das Universum. Seit 2003 sorgt Tihomir Lozanovski bauchtrommelnd unverkopft für dennoch komplexes Prügelwerk.

Kein Wunder das alles bei "Song"-Titeln wie "Archaische Extasetechniken" oder "Verbiegt die Kontrollen zum Herz der Sonne". Mag es der Neuentdeckung des Ausdruckstanzes dienen, auf dem alljährlichen Burg Herzberg Festival, dem deutschen Hippietreff schlechthin, sind die Karlsruher "Heavy-Zen-Jazzer" (ihre eigene Schublade trifft sogar ausnahmsweise) gern gehörte Gäste, schon öfters. Hart und entrückt. Sanft und kantig. Ausdrucksstark im Abgang, und das alles ohne Gesang.

1989 war es, als der Vorläuferband immer wieder die Sänger ausgingen. Die Lange-Brüder hatten irgendwann keine Lust mehr, neue Stimmakrobaten zu suchen und einzulernen. Es musste auch ohne gehen. Trigon war geboren. Mit einer Reihe wechselnder Drummer (deren erster Ralf Wochele später gar Popstar mit "Fools Garden" wurde) wurde das neu Improvisationskonzept durchgezogen. Mit dem neuen Jahrtausend, Unmengen öffentlicher Jam-Sessions im Proberaum, Unmengen selbstvertriebener CD Mitschnitte und einem eisernen Willen, gegen jeden Strom zu schwimmen, stellten sich zu Beginn dieses Jahrhunderts erste Erfolge ein: Der Radius wurde größer, national: Über die aktuelle Live DVD von der Zappanale gibt es nur positive Kritikermeinungen: „Trigon geben Gas ohne Ende, so dass man selbst beim Zuschauen außer Atem kommt, und liefern wieder Jam-Prog vom feinsten.“ schreibt ein Experte. Und international: Aufzuzählen wären hier z.B. Auftritte in Belgien, Frankreich, Schweiz, Niederlande, Mexiko ...